{"title":"Maruya Hatcho Miso","description":"\u003cp\u003eWoher kommt die Bezeichnung „Hatcho Miso\"?\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e„Cho\" ist eine alte Längeneinheit, die 109,09 Metern entspricht. Hat (Kurzform von Hatchi) bedeutet \"8\" und Hatcho lässt sich daher mit 8-cho oder 870 Metern übersetzen.\u003cbr\u003eDas Haus Maruya Hatcho Miso, das in der Gemeinde Hatcho in der Präfektur Aichi ansässig ist, liegt in einer Entfernung von Hatcho (870 m) vom Schloss Okazaki. Dieses Gebiet war ein strategischer Punkt für den Seetransport, da es sich um den Kreuzungspunkt der alten Tôkaido-Route handelte, die von Booten auf dem Fluss Yahagigawa genutzt wurde. Während der Edo-Zeit (1603–1868) war es ein Hafen, der das Monopol auf den Salzhandel innehatte. Es war daher leicht, Zutaten wie Soja und Salz zu beschaffen, die für die Herstellung von Miso benötigt wurden und anschließend per Seetransport geliefert wurden.\u003cbr\u003eMaruya Hatcho Miso stellt seine Produkte nach den überlieferten Verfahren der natürlichen Fermentation in großen Zedernholzfässern (Fässer mit 2 Metern Durchmesser) her.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Herstellung von Hatcho Miso folgt sehr präzisen Schritten:\u003cbr\u003esorgfältige Auswahl der besten Sojabohnen, Waschen und Spülen der Bohnen sowie Einweichen in klarem Wasser, Abtropfen und anschließendes Dämpfen, natürliches Abkühlen, Formen von Kugeln in der Größe von Tennisbällen aus dem gewonnenen Teig und anschließende Beimpfung mit natürlicher Hefe, Herstellung des Kôji (Anstellmaische, die nach der Verzuckerung der Stärke aus den Sojabohnen gewonnen wird), die man aufgehen lässt. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Kôji in Form von Kugeln wird anschließend zerdrückt und mit Salz und Wasser vermischt, um das „Moromi\" oder die Maische zu erhalten. Das Gemisch wird schrittweise in die Zedernfässer gefüllt. Die Meisterhandwerker steigen dann in das Fass und treten das Gemisch, um es zu glätten und zu homogenisieren. Dieser Vorgang wiederholt sich Schicht für Schicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie letzte Schicht wird mit einem Leinentuch bedeckt, und anschließend werden Steine aufgelegt, um das Gemisch zu verdichten und zu komprimieren, damit es auf natürliche Weise fermentieren kann.\u003c\/p\u003e","products":[],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0962\/6438\/8941\/collections\/Mr_Hatcho2.jpg?v=1788877934","url":"https:\/\/www.nishikidori.com\/de\/collections\/maruya-hatcho-miso.oembed","provider":"Nishikidori","version":"1.0","type":"link"}